Vorschlag für eine Verordnung über öffentliche Aufträge und KonzessionenCOM(2026) 590

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Vorschlag COM(2026) 590 › Artikel 61: Techniken zur Verfolgung von Innovationszielen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
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Artikel 61

Techniken zur Verfolgung von Innovationszielen bei der Vergabe öffentlicher AufträgeErsetzt: Erwägungsgrund 47 Richtlinie 2014/24/EU

1. Zur Verfolgung von Innovationszielen können Auftraggeber jedes Vergabeverfahren unter Verwendung einer oder mehrerer der folgenden Techniken vorbereiten und gestalten:

a) Beratung einzuholen, zu analysieren und umzusetzen, um die Verfügbarkeit innovativer Lösungen im Rahmen der Marktkonsultationen zu ermitteln;

b) den Erwerb quelloffener Lösungen oder von Lösungen mit quelloffenen Elementen in Erwägung zu ziehen;

c) nur funktionale Anforderungen anwenden oder, falls dies nicht möglich ist, Varianten ausdrücklich zulassen;

d) die Auswahlkriterien auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken, das in einem angemessenen Verhältnis zu den Risiken des öffentlichen Auftrags und den für seine Ausführung erforderlichen Kapazitäten steht, und gegebenenfalls keine Anforderungen an den Umsatz und die bisherige Leistung zu stellen;

e) als qualitatives Zuschlagskriterium ein Innovationskonzept für die Lieferungen, Bauleistungen oder Dienstleistungen vorschreiben, einschließlich der Durchführbarkeit und Skalierbarkeit dieses Konzepts oder seiner Auswirkungen auf die für die Auftragsvergabe festgelegten ökologischen, sozialen oder digitalen Ziele;

f) ein oder mehrere spezifische Lose für Innovation benennen und klare, präzise und eindeutige Bedingungen für zusätzliche Beschaffungen auf der Grundlage des im Rahmen dieses Loses vergebenen Auftrags festlegen, wenn sich die Lösung als erfolgreich erweist;

g) mehrere Phasen eines öffentlichen Bauauftrags wie Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung in einem einzigen integrierten Auftrag zusammenzufassen;

h) die Gesamtnachfrage nach innovativen Lösungen zu bündeln und eine Aufgabenverteilung bei der Erprobung und Validierung unter Auftraggebern zu ermöglichen;

i) Erprobung, Erprobung, Validierung, Entwicklung, Verbesserung und Reinvestition in das Vergabeverfahren oder die Auftragsausführung zu ermöglichen.

2. Die in Absatz 1 genannten Techniken können je nach Technik und Art der betreffenden Lösung die Form von Spezifikationen, Auswahlkriterien, Qualitätserwägungen bei der Anwendung der Methode des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses oder Bedingungen für die Auftragsausführung annehmen.

Article 61

Techniques to pursue innovation objectives in public procurementReplaces: Recital 47 Directive 2014/24/EU

1. In order to pursue innovation objectives, public buyers may prepare and design any procurement procedure using one or more of the following techniques:

(a) seek, analyse and implement advice aimed at identifying the availability of innovative solutions in the market consultations;

(b) consider the purchase of open-source solutions or solutions with open-source elements;

(c) use only functional requirements and or, where that is not feasible, allow explicitly for variants;

(d) limit the selection criteria to what is strictly necessary and proportionate to the risks of the public contract and the capacities needed to perform it, and, where appropriate, without requirements on turnover and past performance;

(e) require a concept for innovation of the supplies, works or services as a qualitative award criterion, including the feasibility and scalability of that concept or its impact on the green, social or digital objectives set for the procurement;

(f) designate one or more specific lots for innovation and provide clear, precise and unambiguous conditions for any additional purchases based on the contract awarded in that lot, if the solution proves successful;

(g) combine multiple phases of a public works contract such as design, construction, operation, and maintenance into a single integrated contract;

(h) aggregate demand of innovative solutions and to allow for task distribution of testing and validation among public buyers;

(i) allow for experimentation, testing, validation, development, enhancement and reinvestment in the procurement procedure or contract implementation.

2. The techniques referred to in paragraph 1 may, as appropriate to the technique and the type of solution concerned, take the form of specifications, selection criteria, quality considerations when applying the best price-quality ratio method, or conditions for the performance of contracts.

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