Vorschlag für eine Verordnung über öffentliche Aufträge und KonzessionenCOM(2026) 590

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Vorschlag COM(2026) 590 › Artikel 89: Varianten
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Artikel 89

VariantenErsetzt: Richtlinie 2014/24/EU · Richtlinie 2014/25/EU

1. Formulieren Auftraggeber Spezifikationen nicht ausschließlich in Form funktionaler Anforderungen gemäß Artikel 88 Absatz 3, so prüfen sie, ob Varianten zulässig sind.

Für die Zwecke dieser Verordnung bezeichnet der Ausdruck „Variante“ ein Angebot, das teilweise von den Spezifikationen in den Einzelheiten der Auftragsvergabe abweicht und eine alternative Lösung bietet, um den Bedürfnissen des Auftraggebers gerecht zu werden.

2. Auftraggeber geben in den Einzelheiten der Auftragsvergabe an, ob sie Varianten zulassen oder nicht, und wenn nicht, die Hauptgründe für diese Entscheidung. Auftraggeber legen Mindestanforderungen fest, die Varianten erfüllen müssen, sofern sie die Möglichkeit der Wirtschaftsteilnehmer, alternative Lösungen vorzuschlagen, die den Bedürfnissen und Zielen des Käufers entsprechen, nicht unnötig einschränken. Varianten müssen gemäß Artikel 90 mit dem Auftragsgegenstand in Verbindung stehen und auf der Grundlage derselben Zuschlagskriterien bewertet werden wie nichtvariante Angebote.

Article 89

VariantsReplaces: Directive 2014/24/EU · Directive 2014/25/EU

1. Where public buyers do not formulate specifications solely in the form of functional requirements pursuant to Article 88(3), they shall consider whether to allow variants.

For the purposes of this Regulation, ‘variant’ means a tender that partially deviates from specifications set out in the procurement detail offering an alternative solution to meet the public buyer’s needs.

2. Public buyers shall indicate in the procurement detail whether or not they allow variants, and if not, the main reasons for that decision. Public buyers shall specify any minimum requirements that variants must satisfy, provided that they do not unnecessarily restrict the ability of economic operators to propose alternative solutions capable of meeting the buyer’s needs and objectives. Variants shall be linked to the subject-matter of the contract pursuant to Article 90 and evaluated on the basis of the same award criteria as non-variant tenders.

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