Artikel 90
Zusammenhang mit dem AuftragsgegenstandNeue Regelung ohne Vorgänger in den geltenden Richtlinien.
1. Auswahlkriterien, Zuschlagskriterien, Spezifikationen und Bedingungen für die Auftragsausführung stehen in Verbindung mit dem Auftragsgegenstand.
Eine solche Verbindung besteht, wenn sich die betreffende Bedingung, das betreffende Erfordernis oder das betreffende Kriterium auf die im Rahmen des Auftrags zu erbringenden Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen in jeder Phase ihres Lebenszyklus bezieht.
2. Der Zusammenhang mit dem Auftragsgegenstand kann entweder unmittelbar, d. h., die betreffende Bedingung, das betreffende Erfordernis oder das betreffende Kriterium steht in engem Zusammenhang mit dem materiellen Inhalt des Auftragsgegenstands, oder mittelbar sein.
3. Eine Bedingung, eine Anforderung oder ein Kriterium gilt als indirekt mit dem Auftragsgegenstand verbunden, wenn sie bzw. es sich, ohne Teil des wesentlichen Inhalts der betreffenden Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen zu sein, speziell auf diese Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen hinsichtlich ihrer Vorbereitung, Produktion oder eines anderen Lebenszyklusabschnitts in dem vom Auftrag abgedeckten Umfang auswirkt, einschließlich der Arbeitsbedingungen der an einer dieser Phasen des Lebenszyklus beteiligten Arbeitnehmer und der verantwortungsvollen Beschaffung und Transparenz der Lieferkette für das Produkt, das Gegenstand der betreffenden Beschaffung ist.
Article 90
Link to the subject-matterNew provision, with no predecessor in the current directives.
1. Selection criteria, award criteria, specifications, and the conditions for the performance of contracts shall be linked to the subject-matter of the contract.
Such a link shall be considered to subsist where the condition, requirement or criterion in question relates to the works, supplies or services to be provided under the contract at any stage of their life-cycle.
2. The link to the subject-matter may be either direct, that is to say the condition, requirement or criterion in question is intrinsically related to the material substance of the subject-matter of the contract, or indirect.
3. A condition, requirement or criterion shall be considered to be indirectly linked to the subject-matter of the contract, where, without being part of the material substance of the works, services or supplies in question, it specifically impacts those works, services or supplies as regards their preparation, production or any other stage of their life-cycle to the extent covered by the contract, including the working conditions of the workers involved in any of those stages of the life-cycle and responsible sourcing and supply chain transparency for the product subject to the procurement in question.