Vorschlag für eine Verordnung über öffentliche Aufträge und KonzessionenCOM(2026) 590

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Vorschlag COM(2026) 590 › Artikel 138: Nationale Koordinierungsbehörde
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Artikel 138

Nationale KoordinierungsbehördeNeue Regelung ohne Vorgänger in den geltenden Richtlinien.

1. Jeder Mitgliedstaat benennt für die Zwecke dieser Verordnung eine Behörde, Stelle oder Struktur als nationale Koordinierungsbehörde.

2. Die nationale Koordinierungsbehörde

a) Gewährleistung einer wirksamen Koordinierung zwischen den nationalen Behörden, die für die Wahrnehmung der in dieser Verordnung vorgesehenen Aufgaben und Befugnisse zuständig sind;

b) die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen diesen Behörden zu erleichtern;

c) Bereitstellung standardisierter Auftragsunterlagen, Leitlinien oder Ratschläge für große Infrastrukturprojekte und langfristige Verträge wie Konzessionen, einschließlich Leitlinien, Methoden oder Musterbestimmungen in Bezug auf die Risikozuweisung und finanzielle Anpassungsmechanismen;

d) fungieren als zentrale Anlaufstelle für die Kommission, die zuständigen Behörden der anderen Mitgliedstaaten und gegebenenfalls die einschlägigen Interessenträger in Angelegenheiten im Zusammenhang mit dieser Verordnung.

Die Mitgliedstaaten können vorsehen, dass Änderungen großer Infrastrukturprojekte und langfristiger Verträge wie Konzessionen, die zu einer Erhöhung des Werts um mehr als 50 % des Wertes des ursprünglichen Auftrags führen, einem strukturierten und transparenten Verfahren der vorherigen Überprüfung durch die nationale Koordinierungsbehörde unterliegen.

3. Die Benennung einer nationalen Koordinierungsbehörde gemäß Absatz 1 berührt nicht die Aufteilung der Aufgaben und Befugnisse zwischen den zuständigen Behörden nach nationalem Recht.

4. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission die gemäß Absatz 1 benannte nationale Koordinierungsbehörde und alle späteren diesbezüglichen Änderungen mit.

Article 138

National coordinating authorityNew provision, with no predecessor in the current directives.

1. Each Member State shall designate one authority, body or structure as national coordinating authority for the purposes of this Regulation.

2. The national coordinating authority shall:

(a) ensure effective coordination among the national authorities responsible for carrying out the tasks and exercising the powers provided for under this Regulation;

(b) facilitate cooperation and the exchange of information between those authorities;

(c) make available standardised contract documents, guidance or advice for large infrastructure projects and long-running contracts such as concessions, including guidance, methodologies or model provisions relating to risk allocation and financial adjustment mechanisms;

(d) act as the single contact point for the Commission, the competent authorities of other Member States and, where appropriate, relevant stakeholders in matters relating to this Regulation.

Member States may provide that modifications of large infrastructure projects and long-running contracts such as concessions involving an increase in the value exceeding 50 % of the value of the initial contract shall be subject to a structured and transparent prior review procedure by the national coordinating authority.

3. The designation of a national coordinating authority pursuant to paragraph 1 shall not affect the allocation of tasks and powers among competent authorities under national law.

4. Member States shall notify the Commission of the national coordinating authority designated pursuant to paragraph 1 and of any subsequent changes thereto.

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