Vorschlag für eine Verordnung über öffentliche Aufträge und KonzessionenCOM(2026) 590

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Vorschlag COM(2026) 590 › Artikel 58: Aufträge für Sozial-, Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen
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Artikel 58

Aufträge für Sozial-, Gesundheits- und BildungsdienstleistungenErsetzt: , Anhang IV Richtlinie 2014/23/EU · Richtlinie 2014/24/EU · Richtlinie 2014/25/EU

1. Bei öffentlichen Aufträgen, die eine der in Anhang VI aufgeführten Dienstleistungen zum Gegenstand haben, können Auftraggeber Aufträge nach den im nationalen Recht vorgesehenen Verfahren vergeben, sofern die Art der Dienstleistungen es erforderlich macht, dass die Auftraggeber den Besonderheiten der betreffenden Dienstleistungen Rechnung tragen, und sofern die Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung sowie die Verpflichtungen nach Absatz 2 eingehalten werden.

2. Auftraggeber, die Aufträge gemäß Absatz 1 dieses Artikels vergeben, berücksichtigen durch geeignete Anforderungen in Spezifikationen, Zuschlagskriterien oder Bedingungen für die Auftragsausführung die Notwendigkeit, die Qualität, Kontinuität, Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen, Erschwinglichkeit, Verfügbarkeit und Vollständigkeit der Dienste sowie die Einbeziehung und Befähigung der Nutzer, einschließlich benachteiligter und schutzbedürftiger Personen, sicherzustellen, um ihre besonderen persönlichen medizinischen oder sozialen Bedürfnisse zu wahren. Bei der Vergabe solcher Aufträge berücksichtigen die Auftraggeber auch die Notwendigkeit, die Achtung des Rechts auf Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen gemäß Artikel 19 des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sicherzustellen.

3. Vergibt ein Auftraggeber einen Auftrag gemäß diesem Artikel, so veröffentlicht er spätestens 20 Tage nach der Vergabe eine öffentliche Zusammenfassung der Ergebnisse gemäß Artikel 110 Absatz 4 dieser Verordnung.

Article 58

Contracts for social, health and educational servicesReplaces: , Annex IV Directive 2014/23/EU · Directive 2014/24/EU · Directive 2014/25/EU

1. For public contracts having as subject-matter any of the services listed in Annex VI, public buyers may award contracts in accordance with the procedures provided for in national law, provided that the nature of the services makes it necessary for the public buyers to take into account the specificities of the services in question, and that the principles of transparency and equal treatment as well as the obligations in paragraph 2 are respected.

2. Public buyers awarding contracts pursuant to paragraph 1 of this Article shall take into account, through appropriate requirements in specifications, award criteria or conditions for the performance of contracts, the need to ensure the quality, continuity, accessibility for people with disabilities, affordability, availability and comprehensiveness of the services, and the involvement and empowerment of users, including disadvantaged and vulnerable persons, in order to safeguard their specific personal medical or social needs. In awarding such contracts, public buyers shall also take into account the need to ensure respect for the right to self-determination of persons with disabilities, as laid down in Article 19 of the United Nations Convention on the Rights of Persons with Disabilities.

3. Where a public buyer awards a contract pursuant to this Article, it shall publish a public summary of result pursuant to Article 110(4) of this Regulation no later than 20 days after the award.

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