Vorschlag für eine EU-Verordnung über öffentliche Aufträge und KonzessionenCOM(2026) 590

Inoffizielle ÜbersetzungMaßgeblich ist die englische Fassung·Original (EN)
Vorschlag COM(2026) 590 › Öffentliche Konsultation

Was die Konsultation ergeben hat

Vom 3. November 2025 bis 26. Januar 2026 sammelte die Europäische Kommission Material für die Überarbeitung der Vergaberichtlinien. Es diente der Folgenabschätzung und war keine Stellungnahme zu einem fertigen Text. Der Verordnungsvorschlag COM(2026) 590 erschien erst mehr als sieben Monate später, am 9. September 2026.

Die Erhebung hatte zwei Stränge, die leicht verwechselt werden. Die öffentliche Konsultation lief über einen Fragebogen, an dem 1.037 Personen und Organisationen teilnahmen; auf ihren Antworten beruht der größte Teil dieser Seite. Die Aufforderung zur Stellungnahme nahm freien Text entgegen und erhielt 746 veröffentlichte Beiträge, die samt Anhängen vollständig öffentlich sind.

1.037Antworten auf den Fragebogen
831davon auch den technischen Teil beantwortet
746schriftliche Beiträge
38Länder bei schriftlichen Beiträgen
504Anhänge mit 3.707 Seiten
Wer teilgenommen hatWorauf sich die Überarbeitung konzentrieren sollEuropäische PräferenzPreis oder QualitätUmweltfreundliche, soziale und innovative BeschaffungVereinfachungEin einheitlicher digitaler BeschaffungsmarktKonzessionen und sektorale RechtsvorschriftenWorum es in den schriftlichen Beiträgen gingWo man es im Vorschlag findetQuellen und Methode

Wer teilgenommen hat

Die beiden Stränge erreichten unterschiedliche Kreise. Im Fragebogen liegen Unternehmen und Verbände vorn, Gewerkschaften sind stark vertreten. Bei den schriftlichen Beiträgen überwiegen Branchenverbände mit Sitz in Brüssel.

Schriftliche Beiträge
746 Beiträge
Fragebogen
1.037 Teilnehmende
Differenz
Wirtschaftsverbände201 27 %237 23 %−4 Pp.
Unternehmen153 21 %254 24 %+4 Pp.
Behörden110 15 %139 13 %−1 Pp.
Nichtregierungsorganisationen96 13 %106 10 %−3 Pp.
EU-Bürger94 13 %85 8 %−4 Pp.
Sonstige51 7 %65 6 %−1 Pp.
Hochschulen und Forschungseinrichtungen20 3 %29 3 %0 Pp.
Gewerkschaften10 1 %115 11 %+10 Pp.
Umweltorganisationen1 %0 %−1 Pp.
Verbraucherorganisationen0 %0 %0 Pp.
Bürger aus Nicht-EU-Staaten0 %0 %0 Pp.

Die Tabelle lässt sich seitlich verschieben, die erste Spalte bleibt stehen.

Den größten Unterschied gibt es bei den Gewerkschaften. Zur Aufforderung zur Stellungnahme schrieben 10, den Fragebogen beantworteten 115. Einen Fragebogen auszufüllen ist für die Mobilisierung der Mitglieder deutlich einfacher als eine eigene Stellungnahme zu verfassen.

Woher die schriftlichen Beiträge kamen

Belgien171 23 %
Deutschland99 13 %
Frankreich75 10 %
Niederlande46 6 %
Spanien39 5 %
Italien33 4 %
Litauen31 4 %
Schweden28 4 %
Finnland25 3 %
Dänemark18 2 %
Polen17 2 %
Österreich17 2 %
Irland16 2 %
Portugal15 2 %
übrige Länder (24)116 16 %

Belgien liegt vorn, weil europäische Dachverbände ihren Sitz in Brüssel haben. Von den dortigen 171 Beiträgen stammen 127 von Branchenverbänden, Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften, nicht von belgischen Auftraggebern oder Unternehmen. Im Fragebogen, den eher einzelne Organisationen aus den Mitgliedstaaten ausfüllen, liegt Deutschland mit 223 Antworten vorn. Aus Tschechien kamen 15 schriftliche Beiträge, aus der Slowakei 5. Aus Ländern außerhalb der EU kamen 54 Beiträge, die meisten aus: Norwegen (12), Schweiz (11), Vereinigte Staaten (9), Türkei (6).

Wann die Beiträge eingingen

193.11.1510.1017.224.31.12.108.1215.622.629.185.1.3512.20419.40626.
Woche ab 3.11.19 3 %
Woche ab 10.11.15 2 %
Woche ab 17.11.10 1 %
Woche ab 24.11.0 %
Woche ab 1.12.0 %
Woche ab 8.12.10 1 %
Woche ab 15.12.12 2 %
Woche ab 22.12.1 %
Woche ab 29.12.1 %
Woche ab 5.1.18 2 %
Woche ab 12.1.35 5 %
Woche ab 19.1.204 27 %
Woche ab 26.1.406 54 %

Anzahl der schriftlichen Beiträge pro Woche, die Beschriftung ist der Montag der jeweiligen Woche. Auf die letzten beiden Wochen entfallen 639 Beiträge, also 86 % aller Beiträge. Allein am letzten Tag, dem 26. Januar, gingen 406 ein, das sind 54 % der gesamten Erhebung. In den ersten zehn Wochen kamen 101 Beiträge, zwischen 15:00 und 19:00 Uhr am letzten Tag waren es 163.

Die schriftlichen Beiträge kamen in 19 Sprachen, 69 % auf Englisch. Auf Tschechisch sind es 4 Beiträge, auf Slowakisch 2. Das Formular erlaubte höchstens 4.000 Zeichen, deshalb steckt ein Großteil des Inhalts in Anhängen: 504 Beiträge enthielten ein Dokument, insgesamt 3.707 Seiten, und bei 163 davon steht im Formular nur ein kurzer Begleittext im Sinne von „Unsere Stellungnahme finden Sie im Anhang“.

Worauf sich die Überarbeitung konzentrieren soll

Die Teilnehmenden erhielten drei Listen mit Zielen und ordneten sie nach Wichtigkeit. Ein längerer Balken bedeutet einen höheren Durchschnittsrang.

Effizienz und Transparenz der Regeln

Aus 984 Antworten. Die Zahl rechts ist der durchschnittliche Rang des Ziels (1 ist die höchste Priorität), in Klammern der Anteil derjenigen, die es unter ihre ersten drei gesetzt haben.
über den niedrigsten Preis hinausgehen (Nachhaltigkeit, Innovation, soziale Verantwortung, Made in Europe)2,9 (69 % in den Top 3)
flexiblere Regeln, mehr Raum für Verhandlungen und Ermessen der Auftraggeber3,5 (58 % in den Top 3)
Verwaltungsaufwand durch vollständige Digitalisierung senken4,2 (37 % in den Top 3)
die Teilnahme von KMU erleichtern4,8 (34 % in den Top 3)
Submissionsabsprachen erschweren4,9 (25 % in den Top 3)
Rechtsstreitigkeiten verringern5,0 (31 % in den Top 3)
weniger detaillierte Regeln, eher allgemeine Grundsätze5,1 (28 % in den Top 3)
Nachfragebündelung und gemeinsame Beschaffung erleichtern5,5 (17 % in den Top 3)

Umweltfreundliche, soziale und innovative Beschaffung

Aus 975 Antworten. Die Zahl rechts ist der durchschnittliche Rang des Ziels (1 ist die höchste Priorität), in Klammern der Anteil derjenigen, die es unter ihre ersten drei gesetzt haben.
Qualität vor Preis stellen2,8 (72 % in den Top 3)
umweltfreundliche Beschaffung erleichtern3,8 (52 % in den Top 3)
den Kauf innovativer Lösungen erleichtern4,2 (37 % in den Top 3)
sozial verantwortliche Beschaffung erleichtern4,4 (37 % in den Top 3)
zusätzlichen Verwaltungsaufwand vermeiden4,6 (37 % in den Top 3)
die Teilnahme von KMU erleichtern4,8 (24 % in den Top 3)
weniger detaillierte Regeln5,0 (28 % in den Top 3)
Wettbewerb und Preiseinsparungen voranstellen6,4 (13 % in den Top 3)

Wirtschaftliche Sicherheit und strategische Autonomie

Aus 960 Antworten. Die Zahl rechts ist der durchschnittliche Rang des Ziels (1 ist die höchste Priorität), in Klammern der Anteil derjenigen, die es unter ihre ersten drei gesetzt haben.
die europäische Industrie in für die EU kritischen Sektoren bevorzugen3,0 (64 % in den Top 3)
europäische Industrie, Produkte und Dienstleistungen allgemein bevorzugen (Made in Europe)3,4 (57 % in den Top 3)
flexiblere Regeln3,6 (45 % in den Top 3)
zusätzlichen Verwaltungsaufwand vermeiden3,7 (50 % in den Top 3)
Rechtsstreitigkeiten verringern4,2 (41 % in den Top 3)
weniger detaillierte Regeln4,3 (33 % in den Top 3)
Wettbewerb und Preiseinsparungen voranstellen5,8 (11 % in den Top 3)

Was jede Gruppe an die erste Stelle setzte

Das Ziel mit dem besten Durchschnittsrang in der jeweiligen Gruppe. Für jede der drei Listen getrennt.
GruppeEffizienz und TransparenzUmwelt, Soziales und InnovationSicherheit und Autonomie
Wirtschaftsverbändeüber den niedrigsten Preis hinausgehen (Nachhaltigkeit, Innovation, soziale Verantwortung, Made in Europe)Qualität vor Preis stellenzusätzlichen Verwaltungsaufwand vermeiden
Unternehmenüber den niedrigsten Preis hinausgehen (Nachhaltigkeit, Innovation, soziale Verantwortung, Made in Europe)Qualität vor Preis stellendie europäische Industrie in für die EU kritischen Sektoren bevorzugen
Behördenflexiblere Regeln, mehr Raum für Verhandlungen und Ermessen der Auftraggeberzusätzlichen Verwaltungsaufwand vermeidenflexiblere Regeln
Gewerkschaftenüber den niedrigsten Preis hinausgehen (Nachhaltigkeit, Innovation, soziale Verantwortung, Made in Europe)sozial verantwortliche Beschaffung erleichterneuropäische Industrie, Produkte und Dienstleistungen allgemein bevorzugen (Made in Europe)
Nichtregierungsorganisationenüber den niedrigsten Preis hinausgehen (Nachhaltigkeit, Innovation, soziale Verantwortung, Made in Europe)Qualität vor Preis stellendie europäische Industrie in für die EU kritischen Sektoren bevorzugen
EU-Bürgerüber den niedrigsten Preis hinausgehen (Nachhaltigkeit, Innovation, soziale Verantwortung, Made in Europe)Qualität vor Preis stellendie europäische Industrie in für die EU kritischen Sektoren bevorzugen
Sonstigeüber den niedrigsten Preis hinausgehen (Nachhaltigkeit, Innovation, soziale Verantwortung, Made in Europe)Qualität vor Preis stellendie europäische Industrie in für die EU kritischen Sektoren bevorzugen

Die Tabelle lässt sich seitlich verschieben, die erste Spalte bleibt stehen.

Eines fällt in der Tabelle sofort auf. Die Behörden sind die einzige Gruppe, die in allen drei Listen anders geantwortet hat als alle anderen. Die übrigen wollen über den niedrigsten Preis hinausgehen und Qualität voranstellen, die Auftraggeber setzen flexiblere Regeln und weniger Verwaltungsaufwand an die erste Stelle. Dabei sind gerade sie es, die die neuen Regeln anwenden werden.

Europäische Präferenz

Das umstrittenste Thema der gesamten Konsultation. Die Frage war, ob europäische Produkte und Dienstleistungen bei der Vergabe bevorzugt werden sollen, und wenn ja, wie.

Sollen europäische Produkte und Dienstleistungen bevorzugt werden?

Aus 730 Antworten auf diese Frage.
ja85 % (621)
nein15 % (109)

Zustimmung zur Bevorzugung nach Art der Teilnehmenden

Anteil innerhalb jeder Gruppe. Anteil der Ja-Antworten in jeder Gruppe.
Gewerkschaften99 % (95) von 96
EU-Bürger93 % (40) von 43
Sonstige88 % (43) von 49
Nichtregierungsorganisationen85 % (64) von 75
Unternehmen82 % (141) von 173
Behörden81 % (87) von 107
Wirtschaftsverbände80 % (130) von 163

Wie bevorzugt werden soll

Aus den Antworten zu jeder einzelnen Aussage.
stimme voll zustimme zuneutralstimme nicht zustimme gar nicht zu
mehr Gewicht für nicht preisbezogene Kriterien (sozial, umweltbezogen, Resilienz, Innovation, Sicherheit, Made in Europe)92 % von 607
Made-in-Europe-Kriterien für die Auswahl der Bieter (Sitz in Europa, Anteil der Wertschöpfung)85 % von 596
Bieter aus Ländern ohne internationales Abkommen über den Zugang zu Beschaffungsmärkten ausschließen68 % von 595

Verpflichtend oder freiwillig

Aus 496 Antworten auf diese Frage. Geantwortet haben nur diejenigen, die diesem Ansatz zugestimmt hatten.
Made-in-Europe-Kriterien verpflichtend68 % (338)
Made-in-Europe-Kriterien freiwillig32 % (158)

Was sie von der Bevorzugung erwarten

Aus den Antworten zu jeder einzelnen Aussage. Anteil derjenigen, die die Auswirkung als sehr oder eher wahrscheinlich einstuften.
sehr wahrscheinlicheher wahrscheinlichkeine Auswirkungeher unwahrscheinlichsehr unwahrscheinlich
europäische Bieter werden häufiger den Zuschlag erhalten92 % von 676
Anbieter müssen ihre Lieferketten anpassen88 % von 676
es stärkt die Beschäftigung in der EU84 % von 683
es fördert Investitionen, Reindustrialisierung und Rückverlagerung der Produktion84 % von 680
es hilft, Umweltziele zu erreichen83 % von 699
es fördert europäische Innovation81 % von 682
es erhöht die Versorgungssicherheit76 % von 674
die Qualität von Produkten und Dienstleistungen steigt71 % von 681
der Zugang für europäische KMU wird leichter68 % von 670
eingekaufte Waren und Dienstleistungen werden teurer63 % von 673
Drittländer werden Vergeltung üben und europäische Unternehmen ausschließen62 % von 664
der Verwaltungsaufwand der Auftraggeber steigt51 % von 659
der Verwaltungsaufwand der Bieter steigt46 % von 673
es werden weniger Angebote eingehen44 % von 666
Rechtsstreitigkeiten nehmen ab33 % von 657

Die Zustimmung ist breit, aber nicht naiv. Dieselben Menschen, die eine Bevorzugung wollen, erwarten zugleich, dass Einkäufe teurer werden (63 %), und rechnen damit, dass Drittländer mit dem Ausschluss europäischer Unternehmen von ihren Aufträgen reagieren (62 %). Knapp die Hälfte erwartet auch weniger Angebote.

Preis oder Qualität

Das zweite große Thema. Soll die EU den Auftraggebern vorschreiben, nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu vergeben, und der Qualität ein Mindestgewicht geben?

Soll die bisherige Praxis der Vergabe nach dem wirtschaftlichsten Angebot geändert werden?

Aus 748 Antworten auf diese Frage.
ja72 % (540)
nein28 % (208)

Sollen technische Spezifikationen verpflichtend Mindestanforderungen an die Qualität enthalten?

Aus 745 Antworten auf diese Frage. Mit einem Mechanismus „befolgen oder erklären“.
ja77 % (575)
nein23 % (170)

Konkrete Vorschläge zum Preis-Leistungs-Verhältnis

Aus 759 Antworten auf diese Frage.
bestes Preis-Leistungs-Verhältnis als Standardkriterium, mit Möglichkeit, eine Ausnahme zu begründen50 % (378)
verpflichtendes Mindestgewicht für Qualitätskriterien49 % (374)
nationale Ziele für den Anteil der nach Preis-Leistungs-Verhältnis vergebenen Aufträge27 % (207)

Verpflichtendes Mindestgewicht für Qualität nach Art der Teilnehmenden

Anteil innerhalb jeder Gruppe. Hier gehen die Meinungen der Gruppen am weitesten auseinander.
Gewerkschaften97 % (98) von 101
Nichtregierungsorganisationen72 % (62) von 86
Wirtschaftsverbände46 % (78) von 171
Unternehmen44 % (78) von 176
Sonstige38 % (18) von 48
EU-Bürger36 % (16) von 44
Behörden13 % (14) von 108

Grundsätzlich wollen 72 % der Teilnehmenden eine Änderung der Praxis, doch sobald es um eine konkrete Pflicht geht, sinkt die Zustimmung auf etwa die Hälfte. Der Unterschied zwischen den Gruppen ist hier der größte der ganzen Konsultation: Ein verpflichtendes Mindestgewicht für Qualität wollen 97 % der Gewerkschaften und 13 % der Behörden.

Umweltfreundliche, soziale und innovative Beschaffung

Bei allen drei wurde gleich gefragt: Reichen die heutigen Regeln, soll die EU fördern oder gleich vorschreiben? Geantwortet wurde auf einer Zustimmungsskala, der Balken zeigt den Anteil der Zustimmung.

Umweltfreundliche Beschaffung

Aus den Antworten zu jeder einzelnen Aussage.
stimme voll zustimme zuneutralstimme nicht zustimme gar nicht zu
die EU soll den Einsatz weiter fördern72 % von 763
die EU soll Umweltanforderungen vorschreiben55 % von 756
die heutigen Regeln reichen, nichts zu ändern23 % von 748

Wie umweltfreundliche Beschaffung gefördert werden soll

Aus 774 Antworten auf diese Frage.
eine klare rechtliche Definition umweltfreundlicher Beschaffung56 % (431)
durch Normen unterstützen53 % (410)
einfachere Verwendung von Umweltzeichen42 % (322)
Regeln in sektoralen Rechtsakten belassen, aber vereinheitlichen37 % (287)
den Auftragsbezug lockern, damit die Gesamtpolitik eines Unternehmens berücksichtigt werden kann35 % (273)
unverbindliche Ziele auf EU- und nationaler Ebene35 % (271)
die Bevorzugung kurzer Lieferketten bei Lebensmitteln erleichtern32 % (245)

Sozial verantwortliche Beschaffung

Aus den Antworten zu jeder einzelnen Aussage.
stimme voll zustimme zuneutralstimme nicht zustimme gar nicht zu
die EU soll den Einsatz weiter fördern64 % von 692
die EU soll soziale Anforderungen vorschreiben52 % von 638
die heutigen Regeln reichen, nichts zu ändern34 % von 669

Wie soziale Beschaffung gefördert werden soll

Aus 704 Antworten auf diese Frage.
mehr Transparenz bei Unteraufträgen45 % (315)
klarstellen, dass die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten mit dem Auftragsgegenstand zusammenhängen39 % (273)
den Auftragsbezug für die gesamte Sozialpolitik eines Unternehmens lockern37 % (262)
Auftraggeber dürfen einen Tarifvertrag verlangen37 % (258)
Tarifvertrag als Zuschlagskriterium36 % (256)
Abschlussmitteilungen, in denen Verstöße gegen das Arbeitsrecht gemeldet werden können33 % (235)
unverbindliche Ziele auf EU- und nationaler Ebene32 % (222)

Innovationsbeschaffung

Aus den Antworten zu jeder einzelnen Aussage.
stimme voll zustimme zuneutralstimme nicht zustimme gar nicht zu
die EU soll den Einsatz weiter fördern73 % von 678
die EU soll die Beschaffung von Innovation vorschreiben33 % von 654
die heutigen Regeln reichen, nichts zu ändern16 % von 573

Wie Innovationsbeschaffung gefördert werden soll

Aus 684 Antworten auf diese Frage.
die Verfahren für die Beschaffung von Innovation vereinfachen49 % (333)
eine klare rechtliche Definition der Innovationsbeschaffung44 % (303)
ein besonderes Verfahren für den Direktkauf bei Start-ups36 % (245)
eine EU-Plattform für Innovationsherausforderungen des öffentlichen Sektors34 % (232)
ein Mechanismus „befolgen oder erklären“ für Markterkundungen und Sicherheiten31 % (215)
die Nachfragebündelung fördern24 % (167)
unverbindliche Ziele auf EU- und nationaler Ebene22 % (152)

Alle drei Bereiche folgen demselben Muster: fördern ja, vorschreiben deutlich weniger. Am schärfsten zeigt sich das bei Innovation, wo 73 % eine Förderung wollen, aber nur 33 % eine Pflicht. Am umstrittensten ist die soziale Beschaffung, bei der ein Drittel sagt, die heutigen Regeln reichten.

Vereinfachung

Für einundzwanzig konkrete Maßnahmen wurde bewertet, wie stark sie die Vergabe vereinfachen könnten. Der Balken zeigt den Anteil der Antworten „hoch“ oder „teilweise“.

Potenzial der einzelnen Maßnahmen

Aus den Antworten zu jeder einzelnen Aussage.
hochteilweisekeinereher komplizierterdeutlich komplizierter
bereits eingereichte Nachweise wiederverwenden (Once-Only)86 % von 720
flexiblere Vertragsänderungen während der Laufzeit76 % von 715
Musterverträge und Vorlagen für technische Spezifikationen75 % von 716
Berichtigung der Vergabeunterlagen während des Verfahrens71 % von 702
einfachere Regeln für Bietergemeinschaften, vor allem für kleine Unternehmen70 % von 638
Verhandlungen während des gesamten Verfahrens70 % von 665
Markterkundungen erleichtern69 % von 716
eine zentrale EU-Plattform und weitere Digitalisierung67 % von 717
schnellere Zahlungen an Auftragnehmer, vor allem an kleine66 % von 688
flexiblere Laufzeit von Rahmenvereinbarungen66 % von 637
Vernetzung von Auftraggebern, Einkaufsgemeinschaften63 % von 694
einfachere Verfahren für marktübliche Standardkäufe62 % von 692
Fristen für die Angebotswertung59 % von 705
einfachere Regeln für gemeinsame Beschaffung, vor allem grenzüberschreitend56 % von 638
die Rolle zentraler Beschaffungsstellen stärken53 % von 674
Regeln für die Phase nach dem Zuschlag und die Vertragsausführung52 % von 688
die Aufteilung von Aufträgen in kleinere Lose fördern52 % von 668
Direktzahlungen an Nachunternehmer, vor allem an kleine Unternehmen51 % von 681
EU-weite Ziele für die Beteiligung von KMU47 % von 625
längere Angebotsfristen46 % von 691
mehr Vorauszahlungen, vor allem für kleine Unternehmen43 % von 680

Ein einheitlicher digitaler Beschaffungsmarkt

Soll es einen zentralen Zugang geben, über den Anbieter Aufträge in der ganzen EU erreichen?

Wie der zentrale Zugang aussehen soll

Aus 686 Antworten auf diese Frage.
bestehende nationale Systeme vernetzen39 % (270)
nationale Systeme vernetzen und um ein zentrales EU-System ergänzen25 % (173)
keine Änderung nötig, der heutige Stand passt17 % (118)
nationale Systeme durch ein einziges EU-System ersetzen12 % (83)
keine Meinung6 % (42)

Konzessionen und sektorale Rechtsvorschriften

Zwei eher technische Fragen, bei denen sich eine recht klare Mehrheit zeigte.

Was bei Konzessionen geändert werden soll

Aus 444 Antworten auf diese Frage.
Regeln für die Ausführung des Konzessionsvertrags58 % (256)
Regeln zur Laufzeit55 % (245)
Veröffentlichung und Transparenz47 % (208)
Definition von Konzession und Betriebsrisiko44 % (197)

Bestehende sektorale Rechtsvorschriften

Aus 680 Antworten auf diese Frage.
nur die Regeln zum „Wie“ der Beschaffung in den allgemeinen Rahmen übernehmen36 % (244)
Regeln zum „Wie“ und zum „Was“ übernehmen21 % (142)
nichts übernehmen, nur Widersprüche beseitigen19 % (128)

Künftige sektorale Rechtsvorschriften

Aus 690 Antworten auf diese Frage.
nur die Regeln zum „Wie“ in den allgemeinen Rahmen aufnehmen41 % (280)
Regeln zum „Wie“ und zum „Was“ aufnehmen22 % (152)
nichts aufnehmen16 % (107)

Worum es in den schriftlichen Beiträgen ging

Der Fragebogen hatte feste Fragen, die schriftlichen Beiträge nicht. Bei den 746 freien Texten und ihren Anhängen werden Themen deshalb mit Schlüsselwörtern in allen Sprachen gesucht, getrennt im Formulartext und in den Anhängen. Der dunkle Teil des Balkens zeigt, wie viele Beiträge das Thema direkt in der Zusammenfassung im Formular erwähnten, der ganze Balken, wie viele es irgendwo behandelten. Der Unterschied ist selbst aufschlussreich: Was jemand in die Zusammenfassung schrieb, war ihm am wichtigsten.

Nachhaltigkeit, Umwelt und Kreislaufwirtschaft500 67 %
Digitalisierung, Daten und künstliche Intelligenz433 58 %
Resilienz, Lieferketten und Versorgungssicherheit430 58 %
Vereinfachung und Verwaltungsaufwand428 57 %
Transparenz und Integrität415 56 %
Angebotswertung: Preis oder Qualität354 47 %
Europäische Präferenz und strategische Autonomie340 46 %
Schwellenwerte und Anwendungsbereich326 44 %
Zugang für kleine und mittlere Unternehmen283 38 %
Rechtssicherheit und Form des Rechtsakts270 36 %
Soziale Aspekte und Arbeitsbedingungen221 30 %
Innovation und geistiges Eigentum171 23 %
Fachliche Kapazität der Auftraggeber und Professionalisierung124 17 %
Unteraufträge und Zahlungsbedingungen107 14 %
Verteidigung und Sicherheit93 12 %
Gesundheitswesen und Arzneimittel80 11 %
Nachprüfung und Rechtsschutz42 6 %

in der Zusammenfassung im Formular erwähntirgendwo erwähnt, auch nur im Anhang

Ein Beitrag fällt meist unter mehrere Themen, im Durchschnitt 6,2. Keinem Thema zugeordnet wurden 45 Beiträge: kurze Texte ohne Anhang, eng gefasste Anmerkungen zu einer einzelnen Bestimmung und 2 Anhänge, aus denen sich kein Text gewinnen ließ, weil es Scans sind. Die Prozentsätze ergeben daher zusammen nicht hundert. Der Abstand zwischen dunklem und hellem Teil ist bei der Transparenz am größten: In ausführlichen Stellungnahmen taucht sie fast immer auf (56 %), in die Zusammenfassung schrieben sie aber nur 21 %, es ist also eher ein allgemeiner Grundsatz in der Einleitung als das eigentliche Anliegen. Bei der europäischen Präferenz ist das Verhältnis ausgewogener (24 % von 46 %).

Welche Themen wem wichtig sind

Anteil der Beiträge jeder Gruppe, die das Thema berührten. Zeilenweise lesen und die Spalten miteinander vergleichen.

ThemaVerbände
201
Unternehmen
153
Behörden
110
Zivilgesellschaft
115
Bürger
96
Wissenschaft und Sonstige
71
Nachhaltigkeit, Umwelt und Kreislaufwirtschaft80 %71 %51 %77 %32 %78 %
Digitalisierung, Daten und künstliche Intelligenz65 %60 %54 %64 %29 %69 %
Resilienz, Lieferketten und Versorgungssicherheit74 %65 %40 %65 %25 %56 %
Vereinfachung und Verwaltungsaufwand67 %53 %58 %64 %30 %65 %
Transparenz und Integrität64 %59 %44 %62 %28 %70 %
Angebotswertung: Preis oder Qualität56 %45 %34 %70 %18 %51 %
Europäische Präferenz und strategische Autonomie65 %55 %28 %36 %26 %41 %
Schwellenwerte und Anwendungsbereich54 %42 %44 %39 %22 %55 %
Zugang für kleine und mittlere Unternehmen52 %31 %34 %37 %17 %48 %
Rechtssicherheit und Form des Rechtsakts41 %35 %31 %50 %16 %41 %
Soziale Aspekte und Arbeitsbedingungen35 %18 %24 %52 %14 %32 %
Innovation und geistiges Eigentum27 %24 %11 %24 %10 %44 %
Fachliche Kapazität der Auftraggeber und Professionalisierung14 %9 %14 %31 %7 %31 %
Unteraufträge und Zahlungsbedingungen18 %8 %16 %18 %7 %20 %
Verteidigung und Sicherheit16 %13 %12 %8 %6 %18 %
Gesundheitswesen und Arzneimittel16 %13 %1 %12 %3 %13 %
Nachprüfung und Rechtsschutz4 %5 %8 %4 %5 %10 %

Die Tabelle lässt sich seitlich verschieben, die erste Spalte bleibt stehen.

Der deutlichste Unterschied besteht bei der europäischen Präferenz. 65 % der Wirtschaftsverbände erwähnen sie, aber nur 28 % der Beiträge von Behörden. Auftraggeber haben eine andere Reihenfolge, bei ihnen tauchen Digitalisierung (54 %) und Vereinfachung (58 %) am häufigsten auf. Die Zivilgesellschaft führt bei sozialen Aspekten (52 %) und bei der Abkehr vom niedrigsten Preis (70 %). Bürgerinnen und Bürger haben überall niedrige Werte, weil sie kurz und ohne Anhänge schreiben, nicht weil sie die Themen nicht interessieren.

Dasselbe Verfahren, angewandt auf die 348 dem Fragebogen beigefügten Stellungnahmen, die alle gelesen werden konnten, ergibt eine fast identische Reihenfolge der Themen. Die Rangkorrelation beträgt 0,95 (Spearman-Koeffizient, völlige Übereinstimmung wäre 1), und kein Thema hat sich um mehr als 4 Plätze verschoben.

Zu jedem Thema stehen unten Verweise auf die Artikel des Vorschlags, die sich damit befassen. Das ist keine Aussage über Ursache und Wirkung: Der Vorschlag stützt sich auf die Folgenabschätzung, Studien und den politischen Auftrag, die Konsultation war nur eine von mehreren Quellen. Es ist ein Wegweiser, kein Beleg dafür, dass die Kommission der Konsultation gefolgt ist.

Nachhaltigkeit, Umwelt und KreislaufwirtschaftUmweltfreundliche Beschaffung, verpflichtende Umweltkriterien, Kreislaufwirtschaft, Lebenszykluskosten, Energieeffizienz und Klimaziele.
Art. 50 Art. 51 Art. 52 Art. 53 Art. 54 Art. 99
Digitalisierung, Daten und künstliche IntelligenzElektronische Vergabe, einheitliche Formulare, offene Vergabedaten, Interoperabilität und der Einsatz künstlicher Intelligenz.
Art. 127 Art. 132 Art. 133 Art. 135 Art. 137
Resilienz, Lieferketten und VersorgungssicherheitAbhängigkeit von Lieferanten außerhalb der EU, Versorgungssicherheit, kritische Infrastruktur, Cybersicherheit und strategische Sektoren.
Art. 66 Art. 67 Art. 68 Art. 69
Vereinfachung und VerwaltungsaufwandKomplexität der Regeln, Papierkram für Auftraggeber und Bieter, Verfahrensdauer und der Wunsch nach einem kürzeren, verständlicheren Text.
Art. 31 Art. 36 Art. 146
Transparenz und IntegritätVeröffentlichung von Vergabeinformationen, Interessenkonflikte, Korruption, Submissionsabsprachen und öffentliche Kontrolle.
Art. 93 Art. 94 Art. 110 Art. 140
Angebotswertung: Preis oder QualitätKritik an der Vergabe nach dem niedrigsten Preis, Eintreten für Qualitätskriterien und Wirtschaftlichkeit im weiteren Sinn sowie die Prüfung ungewöhnlich niedriger Angebote.
Art. 98 Art. 99 Art. 101
Europäische Präferenz und strategische AutonomieBevorzugung europäischer Anbieter und Produkte, Gegenseitigkeit gegenüber Drittländern, Beschränkungen für Anbieter außerhalb der EU und das Verhältnis zum Instrument für das internationale Beschaffungswesen.
Art. 70 Art. 71 Art. 72 Art. 73 Art. 74 Art. 75 Art. 76 Art. 77
Schwellenwerte und AnwendungsbereichHöhe der Schwellenwerte, Aufträge unterhalb der Schwellen, Ausnahmen vom Anwendungsbereich, öffentlich-öffentliche Zusammenarbeit und Inhouse-Vergaben.
Art. 2 Art. 3 Art. 118
Zugang für kleine und mittlere UnternehmenAufteilung in Lose, verhältnismäßige Eignungskriterien, Kosten der Angebotserstellung und Zahlungsfristen für kleinere Anbieter.
Art. 24 Art. 27 Art. 100 Art. 108
Rechtssicherheit und Form des RechtsaktsUneinheitliche Auslegung in den Mitgliedstaaten, nationale Zusatzregeln über die Richtlinien hinaus, Rechtsprechung des Gerichtshofs, Übergangszeit und die Wahl einer Verordnung statt Richtlinien.
Art. 129 Art. 146 Art. 149
Soziale Aspekte und ArbeitsbedingungenSoziale Kriterien, Tarifverträge und Lohnbedingungen bei der Auftragsausführung, Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen und Sorgfaltspflichten in der Lieferkette.
Art. 55 Art. 56 Art. 57 Art. 58 Art. 104
Innovation und geistiges EigentumBeschaffung innovativer Lösungen, vorkommerzielle Auftragsvergabe, Anteil der Innovation am gesamten Einkauf und der Umgang mit Rechten des geistigen Eigentums.
Art. 41 Art. 59 Art. 60 Art. 62
Fachliche Kapazität der Auftraggeber und ProfessionalisierungMangel an Erfahrung und Personal bei Auftraggebern, Schulungen, methodische Unterstützung, zentrale Beschaffungsstellen und Bündelung der Nachfrage.
Art. 9 Art. 10 Art. 138 Art. 139
Unteraufträge und ZahlungsbedingungenHaftung für Nachunternehmer, Nachunternehmerketten und Zahlungsfristen für Rechnungen.
Art. 24 Art. 108
Verteidigung und SicherheitVerteidigungsbeschaffung, Güter mit doppeltem Verwendungszweck und die Geschwindigkeit der Beschaffung für die Streitkräfte.
Art. 78 Art. 86
Gesundheitswesen und ArzneimittelBeschaffung von Arzneimitteln und Medizinprodukten, Verfügbarkeit kritischer Arzneimittel, Krankenhausbeschaffung und die Vergabe von Gesundheits- und Sozialdienstleistungen.
Art. 48 Art. 58
Nachprüfung und RechtsschutzDauer und Wirksamkeit der Nachprüfung, Stillhaltefrist und Rechtsschutz unterlegener Bieter. Der Vorschlag hebt die Rechtsmittelrichtlinien nicht auf, sie gelten neben der Verordnung weiter.
der Vorschlag regelt dieses Thema nicht gesondert

Eine Sache regelt der Vorschlag nicht, und das ist erwähnenswert. Nachprüfung und Rechtsschutz waren Thema von 42 Beiträgen, aber der Vorschlag hebt die Richtlinien 89/665/EWG und 92/13/EWG nicht auf. Sie gelten neben der Verordnung weiter, auf sie verweist zum Beispiel Artikel 35. Wer ein einheitliches Regelwerk für die gesamte Vergabe einschließlich des Rechtsschutzes gegen Entscheidungen der Auftraggeber erwartet hat, findet es im Vorschlag nicht.

Quellen und Methode

Woher die Zahlen stammen. Die Antworten von 1.037 Teilnehmenden am Fragebogen, alle 746 veröffentlichten schriftlichen Beiträge samt Anhängen und der zusammenfassende Bericht der Kommission stammen aus der offenen Schnittstelle des Portals „Ihre Meinung zählt“, Initiative 15492, Veröffentlichungen 21057 und 21058. Stand 2026-09-13. Beide Stränge sind abgeschlossen, die Zahlen ändern sich nicht mehr.
Wie die Prozentsätze beim Fragebogen berechnet werden. Immer aus der Zahl derjenigen, die die jeweilige Frage beantwortet haben, nicht aus allen 1.037 Teilnehmenden. Der zweite, technische Teil des Fragebogens war freiwillig und wurde von 831 Personen ausgefüllt, zudem schwankt die Zahl der Antworten von Frage zu Frage, deshalb ist bei jedem Diagramm die Grundgesamtheit angegeben. Bei Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten ist die Grundgesamtheit die Zahl derjenigen, die mindestens eine Frage des Blocks beantwortet haben. Genauso rechnet der zusammenfassende Bericht der Kommission, und die Zahlen auf dieser Seite stimmen mit ihm überein.
Themen in den schriftlichen Beiträgen. Sie werden mit einem Satz von Schlüsselwörtern je Thema in allen Sprachen der Beiträge gesucht. Vor der Suche wird der Text in Kleinbuchstaben umgewandelt und von diakritischen Zeichen befreit. Ein Beitrag zählt zu einem Thema, wenn mindestens ein Wort passt. Das ist maschinelles Zählen von Erwähnungen, kein Lesen und Abwägen von Argumenten, es misst also die Aufmerksamkeit für ein Thema, nicht die Haltung dazu. Eine Erwähnung kann auch ablehnend sein. Die Wortlisten sind für Englisch und die großen Sprachen am dichtesten, bei kleineren Sprachen können die Zahlen daher etwas niedriger sein, als sie tatsächlich sind.
Was nicht in den Zahlen steckt. Nicht veröffentlichte und zurückgezogene Beiträge, Freitextantworten aus dem Fragebogen und Anhänge, die sich nicht in Text umwandeln ließen. Personenbezogene Daten der Teilnehmenden werden hier nicht übernommen.
Links. Seite der Initiative · Schriftliche Beiträge auf dem Portal der Kommission · Kennzahlen dieser Seite (JSON)

Erstellt am 2026-09-13. Einen Fehler in den Zahlen gefunden? Schreiben Sie an [email protected].